Leben mit einer ungewöhnlichen sexuellen Neigung

Verstehen. Akzeptieren. Verantwortungsvoll leben.

Therapie für Menschen mit Fetischen, Paraphilien, problematischem Pornografiekonsum und anderen belastenden sexuellen Fragestellungen.

Viele Menschen erleben ihre Sexualität nicht als Bereicherung, sondern als Belastung.

Vielleicht schämen Sie sich für Ihre Fantasien. Vielleicht fragen Sie sich, warum Sie gerade das erregt, was andere nicht nachvollziehen können. Oder Sie haben das Gefühl, dass Pornografie zunehmend Ihr Leben bestimmt und Beziehungen, Beruf oder Ihr Selbstwert darunter leiden.

Ganz gleich, welche Geschichte Sie mitbringen: Sie sind mehr als Ihre Sexualität. Und Sie müssen diesen Weg nicht alleine gehen.

Vielleicht kennen Sie diese Gedanken …

Sie beschäftigen sich immer häufiger mit Fragen wie:

  • Warum erregt mich gerade das?

  • Bin ich normal?

  • Muss ich mich für meine Sexualität schämen?

  • Warum verliere ich immer wieder die Kontrolle über meinen Pornografiekonsum?

  • Weshalb fällt es mir so schwer, intime Beziehungen einzugehen?

  • Warum fühle ich mich nach der Selbstbefriedigung leer, schuldig oder enttäuscht?

  • Wird mich jemand akzeptieren, wenn ich offen über meine Sexualität spreche?

Viele meiner Klienten kennen genau diese Gedanken.

Sexualität ist so vielfältig wie Menschen selbst

Fetische, ungewöhnliche sexuelle Interessen oder Paraphilien sind zunächst Ausdruck menschlicher Sexualität.

Nicht jede sexuelle Vorliebe ist behandlungsbedürftig.

Therapie wird dann sinnvoll, wenn Sie selbst unter Ihrer Sexualität leiden, wenn Scham, Ängste oder Zwänge Ihren Alltag bestimmen oder wenn Ihr Pornografiekonsum beginnt, Ihr Leben negativ zu beeinflussen.

In meiner Praxis geht es deshalb nicht darum, Ihre Sexualität zu bewerten oder zu verändern.

Es geht darum, gemeinsam zu verstehen, welchen Platz sie in Ihrem Leben einnimmt – und wie Sie einen gesunden und selbstbestimmten Umgang mit ihr entwickeln können.

Pornografiekonsum – wann wird er zum Problem?

Pornografie gehört für viele Menschen selbstverständlich zur Sexualität.

Problematisch wird sie dann, wenn sie beginnt,

  • Beziehungen zu belasten,

  • Ihre Sexualität zu verändern,

  • immer mehr Zeit einzunehmen,

  • Gefühle zu regulieren,

  • Einsamkeit zu kompensieren oder

  • Ihren Alltag zu bestimmen.

Gemeinsam schauen wir nicht nur auf den Pornografiekonsum selbst, sondern vor allem auf die Bedürfnisse, die dahinterstehen.

Denn häufig ist Pornografie nicht das eigentliche Problem, sondern der Versuch, mit Stress, Einsamkeit, Unsicherheit oder anderen belastenden Gefühlen umzugehen.

Der erste Schritt ist oft der schwerste.

Viele meiner Klienten erzählen mir im Erstgespräch, dass sie jahrelang gezögert haben, Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Wenn Sie bis hier gelesen haben, haben Sie diesen ersten Schritt bereits begonnen.

Ich begleite Sie gerne auf Ihrem weiteren Weg.